“Wir brauchen eine Sprache der Gewalt, eine Sprache des Exzesses, nur diese könnte die Menschen noch packen, wo das Extrem zum Dauerzustand gestellt ist, wo sie nichts mehr berührt und jedes Gefühl, jedes Hoffen im pathetischen Schmalz der (Un)Kulturmaschinerie zerfließt. Solch eine Sprache müsste strotzen vor Beleidigungen, denn der Menschen Unvermögen, die objektive Dummheit ist eine Beleidigung, der nur so beizukommen wäre. Zugleich wäre es eine Sprache der Trauer darüber, dass nicht mal das allgemeine Leiden den Menschen etwas anderes abverlangt und sei es nur eine Sprache der Hoffnung.”—
M. Schönwetter
